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Trends für die Fertigungsindustrie im Jahr 2020

Trend 3: Bis 2022 werden mehr als die Hälfte der Hersteller in KI investieren – und damit ihre Produktivität um mehr als 10 Prozent steigern

Eine Studie von IFS im November 2019 zeigte, dass 40 Prozent der Hersteller die Einführung von KI für Lagerplanung und Logistik beabsichtigen, gefolgt von Produktionsplanung und Customer Relationship Management (CRM) mit jeweils 36 Prozent. Eine Mehrheit von 60 Prozent der Befragten gab an, dass sie mit diesen Investitionen Verbesserungen der Produktivität anstreben.

IFS arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um Machine-Learning-Anwendungen mit mehreren großen Datensätzen zu kombinieren und so Muster und Strategien zu identifizieren, die dem menschlichen Auge bisher entgangen sind.  Die meisten Fertigungsunternehmen setzen bereits auf Automatisierung – nicht nur im Werk, sondern auch im Front-Office, etwa im Qualitätsmanagement. Während Automatisierung die Prozesse rationalisiert, wird KI in der Lage sein, gänzlich neue Prozesse zu schaffen. Damit können Unternehmen zum Beispiel Qualitätsprobleme vorhersagen, bevor sie auftreten, oder KI-gestützt neue Geschmacksrichtungen kreieren, um den Geschmack des individuellen Kunden zu treffen.

Ein weiterer Bereich, der sich im kommenden Jahr weiterentwickeln wird, ist die KI-gestützte Nachfrageplanung. Wenn KI-Anwendungen auf die richtigen Datensätze geschult werden, sind Hersteller in der Lage, ihre Lieferkette mit Nachfrageprognosen abzugleichen, um daraus bisher nicht mögliche Erkenntnisse zu erhalten. Dies wiederum wird eine neue Denkweise der Unternehmen mit sich bringen, aus deren Sicht der Herstellungsprozess bisher in der Fabrik begann und endete. KI wird dem Just-in-Time-Konzept eine ganz neue Bedeutung verleihen, denn sie erlaubt es einem Hersteller neue Fragen zu stellen: „Just in time – gerade rechtzeitig – für was genau?“ Was ist das Ereignis oder die Kombination von Ereignissen, die Wiederauffüllung auslösen sollen – ein Nachfragesignal, ein Preisabfall des Bauteils oder des Rohmaterials? All diese Erkenntnisse werden durch KI ermöglicht.


2020 wird ein spannendes Jahr für die Fertigungsbranche. Nach Jahrzehnten des inkrementellen Produktivitätswachstums – ein Ergebnis von Lean-Initiativen, Automatisierung und strenger Disziplin – werden die Hersteller die Technologie nicht zur Optimierung nutzen, sondern auch um neue Innovationen zu erschaffen. Damit wird KI auch neue Einnahmequellen für Hersteller ermöglichen.

 

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5G

5G ist die fünfte Mobilfunkgeneration, die extrem schnelle Datenübertragung, geringe Latenz und hohe Netzwerkkapazität bietet. 5G ermöglicht die Echtzeitkommunikation und -verarbeitung, unterstützt verteilte Cloud- und Edge-Computing-Lösungen und verbessert IoT-Integration. Unternehmen können dadurch effizientere, datengesteuerte Entscheidungen treffen, während mobile Anwendungen und Remote-Arbeit nahtloser funktionieren. 5G treibt die Digitalisierung voran, indem es leistungsfähigere, skalierbare und flexiblere Softwarelösungen ermöglicht, die auf eine schnelle Anpassung an Marktanforderungen und Kundenerwartungen ausgelegt sind. Es revolutioniert insbesondere Bereiche wie Industrie 4.0, Smart Cities und autonome Systeme.

Automatisierung

Automatisieurng bezieht sich auf die Nutzung von Technologie, um repetitive und manuelle Aufgaben zu minimieren oder vollständig zu eliminieren. Dies geschieht durch den Einsatz von Software-Tools und Systemen, die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und menschliche Eingriffe reduzieren. Automatisierung in Unternehmenssoftware umfasst Bereiche wie Buchhaltung, Kundenservice, Datenverarbeitung und Bestandsmanagement. Sie verbessert die Genauigkeit, Geschwindigkeit und Konsistenz von Prozessen, während sie die Kosten senkt und die Produktivität steigert. Automatisierung ermöglicht es Mitarbeitern, sich auf strategische und kreative Aufgaben zu konzentrieren. Sie unterstützt die digitale Transformation und hilft Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben, indem sie schnell auf Marktveränderungen reagieren können.

 
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